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Der Bau der St. Otto-Kirche

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Die Planungsphase

Im März 1987 erteilte die Erzdiözese Bamberg die Genehmigung zum Bau der St. Otto-Kirche.

Im Februar 1989 wurde der Entwurf des Gemeindezentrums “St. Otto” von Dombaumeister und Diözesanarchitekt Manfred Erhardt vorgestellt.

Der Plan zeigte:

  • Eine Kirche als Oktogon mit einem separatstehenden Turm
  • Ein Pfarrheim mit Saal für etwa 100 Personen und verschiedenen großen Gruppenräumen.
  • Ein Pfarrhaus mit Wohnungen für Pfarrer, pastoralen Mitarbeiter und Mesner oder Hausmeister.
  • Ein Wohngebäude-Komplex mit etwa 25 Sozialwohnungen, die aber von der Bamberger St.Josef-Stiftung geplant und ausgeführt werden sollte.

Mit Beschluss der Kirchenverwaltung St.Otto wurde an Architekt Helmut Popp aus Herzogenaurach die Ausführungsplanung, Bauüberwachung und Bauleitung für das Zentrum vom bischöflichen Bauamt übertragen. Danach folgten viele Planungsbesprechungen in Herzogenaurach und Bamberg bezüglich der künstlerischer Gestaltung und deren Umsetzung. Ebenso wurden zahlreiche Besichtigungen von Kirchenbauten oder neuen Pfarrzentren im bayerischen Raum unternommen. Im Oktober 1990 stellte Architekt Helmut Popp die Genehmigungsplanung mit Änderungen und Ergänzungen vor, u.a.:

  • Eine neue Kirchendachkonstruktion in Holz (Fachwerk) mit Stahlzugseilen
  • Eine Teilunterkellerung der Kirche für den Heizungseinbau
  • Eine Bauzeit von 2 - 3 Jahre wurde kalkuliert.

Zusätzlich sollten im östlichen Teil des Grundstückes 5 Reihenhäusern im Erbbau errichtet werden. Die alte Holzkirche sollte nur teilweise abgetragen werden, damit während des Baues in der “alten Kirche” noch Messe gefeiert werden konnte.

Baugeschichte_Kirche
Grundriss der St.Otto-Kirche

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Die Bauphase

Der erste Spatenstich

wurde am 9. Juni 1991 durch Domkapitular Clemens Fink, Leiter der Abteilung Bauwesen im erzbischöflichen Ordinariat, vorgenommen.

Baugeschichte_Kirche

 

Die Grundsteinlegung
erfolgte zum St. Otto-Fest am 27. September 1991.

Das Richtfest
wurde zum St. Otto-Fest am 27. September 1992 gefeiert.

Der Umzug
in die neue Kirche fand mit Zustimmung aus Bamberg zum St. Otto-Fest am 26. September 1993 statt, allerdings feierte man die Eucharistie noch auf dem Altar der alten Holzkirche.

Die künstlerische Ausgestaltung
von Altarraum und Glasfenstern wurde in einem Wettbewerb von einer Fachjury ermittelt und im September 1993 der Gemeinde vorgestellt:

  • Peter Scherer aus Nürnberg
    gestaltete in Metall Altar, Ambo, Taufbecken, Leuchter und Sitze.
  • Prof. Christine Triebsch aus Halle
    gestaltete die Fenster des Tabernakelraumes, der Türen und die Ecken des Oktogons.

Die Glocken
wurden bei der Firma Bachert in Bad Friedrichshall am 15. April 1994 gegossen und im Glockenturm am Montag - Freitag der 17. Kalenderwoche 1994 montiert. Am 1. Mai 1994 wurden die Glocken geweiht.  

Der Tag der Kirchenweihe
war der am 12. Juni 1994 und unter großem Anteil der Bevölkerung Herzogenaurachs und zahlreicher Ehrengäste konsekrierte Weihbischof Werner Radspieler die neue Kirche.

Das große Altarkreuz
von Kölner Goldschmied Egino Weinert wurde am 20. Juli 1997 in St. Otto geweiht.

Die Marienstatue
vom Holzschnitzer Werner Perathoner aus Wolkenstein im Grödnertal (Südtirol) wurde am 2. Februar 2000 in St. Otto geweiht.
 

vgl.: Erwin Hacker: “Nachlese zur Baugeschichte unserer neuen Kirche”,
in: Eine Gemeinde erinnert sich.
Festschrift zur Einweihung der St. Otto Kirche,
Herzogenaurach. 12. Juni 1994, S.22-26

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