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Stabwechsel in St. Otto - Neue Pfarrsekretärin in St. Otto
„Stabwechsel ist die Übergabe des Stabes an den nächsten Läufer, an die nächste Läuferin beim Staffellauf“, so ist es im
Duden zu lesen. - Stabwechsel in St. Otto? Wer geht und vor allem, wer kommt?
Fast 19 Jahre lang war Monika Welker Pfarrsekretärin in St. Otto. Am 1. September 1993 trat die Industriekauffrau aus
Herzogenaurach ihren Dienst in einer kleinen Dachstube in der Dr.-Walther-Straße 8 an. In der Wohnung war zuerst provisorisch das Pfarrbüro für die Filialkirchenstiftung eingerichtet worden. Pfarrer Hans Sterzl
hatte mit der Kirchenverwaltung St. Otto beschlossen, dem jungen Kaplan Joachim Kauer eine Bürokraft zur Seite zu stellen, die für die zukünftige Pfarrei professionell die Sekretariatsarbeiten übernehmen sollte.
1996 war es dann soweit, die Gemeinde St. Otto wurde selbständig und von nun an wurden alle Taufen, Hochzeiten und Sterbefälle
im neuen Pfarramt St. Otto registriert und kirchenamtlich verwaltet. Betrachtet man ihre lange Dienstzeit, so hat Monika Welker mehr als 400 Taufen in ihren Dienstjahren aufgenommen, über 600 Erstkommunionkinder
registriert und zahlreiche Eheschließungen dokumentiert. Oft war sie erste Ansprechpartnerin für Trauernde, bevor diese mit dem Pfarrer über den Tod eines lieben Angehörigen sprechen konnten.
Neben diesen „Grundlagen im Beruf einer Pfarrsekretärin“ gehörte in den Anfangsjahren der Pfarrei die Unterstützung bei
den großen Baumaßnahmen „Kirche“ und „Pfarrzentrum“ zu ihren Aufgaben. Für Kirchenpfleger Werner Limmert liefen viele Kontakte zu Architekten, Firmen und Sachverständige über ihren Schreibtisch. Als 1997
das neue Pfarrzentrum an der Theodor-Heuss-Straße in Herzogenaurach fertig gestellt worden war, erhielt die Pfarrsekretärin ein geräumiges Büro. Ihr zur Seite stand seit dem Jahr 1996 Heide Friedel als ihre
Vertretung im Amt.
Personelle Veränderungen nahm Monika Welker stets mit Ruhe und Gelassenheit. Mit Pfarrer Helmut Hetzel erlebte sie in den
letzten Monaten den vierten Vorgesetzten in ihrer Amtszeit, mehrere Pastoral- und Gemeindereferenten lernte sie kennen, sowie zahlreiche ehrenamtliche Mitarbeiter. Viele glückliche aber auch schwere Stunden in ihrem
Dienst werden ihr in Erinnerung bleiben, „aber ich habe meine Arbeit immer sehr gerne getan!“
Abschied auch von Heide Friedel
Warum sie jetzt aufhöre, ist Monika Welker in den letzen Wochen oft gefragt worden. „Es gibt keinen besonderen Anlass! Ich
denke, es ist einfach für mich der richtige Zeitpunkt, noch mal etwas Neues anzufangen.“
Mit ihr wird auch Heide Friedel verabschiedet, die 16 Jahre lang in den Ferien und an einem Nachmittag in der Woche ihren Dienst
im Pfarramt St. Otto versah.
Monika Welker überreicht Monika Götz (rechts) das Matrikelbuch im Beisein von Pastoralreferent Thomas Matzick.
Seit Anfang des Jahres arbeitet sich Monika Götz aus Herzogenaurach-Niederndorf
als neue Pfarrsekretärin ein. Offiziell wird die gelernte Industriekauffrau und Wirtschaftsassistentin das Amt am 1. April 2012 übernehmen.
“Der Aufgabenbereich eines Pfarramtes ist sehr vielfältig, das hat sich schon in den
ersten Wochen gezeigt. Da kommt keine Büroroutine auf!“, so die Neue in St. Otto. Monika Götz ist verheiratet und hat drei Kinder im Teenager-Alter.
Der Stabwechsel in St. Otto wirkt gelungen, und zufrieden sehen Pastoralreferent
Thomas Matzick und Pfarrer Helmut Hetzel das Pfarramt in guten Händen.
Dr. Ingeborg Neubert
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„Manche mögen’s heiß!“ - Faschingsball im Pfarreienverbund Herzogenaurach
Miteinander Fasching feiern über die Pfarrgrenzen hinweg, dass dies nicht nur eine
gute Idee war, sondern auch hervorragend funktionierte, bewiesen neunzig Herzogenauracher des katholischen Pfarreienverbundes mit ihren Gästen am
3. Februar 2012. Unter dem Motto „Manche mögen ’s heiß!“ trafen sich originell gekleidete Faschingbegeisterte aus St. Otto, St. Magdalena und St. Josef im Pfarrzentrum St. Otto zur Beachparty.
Zu Beginn des Abends begrüßte ein „Rettungsschwimmer“ (Rolf Neubert, der
Vorsitzende des Pfarrgemeinderates St. Otto) das Beachpartyvolk und die Ehrengäste des Abends: Den Vorsitzenden der Bädergemeinschaft Helmut Hetzel
und sein Trainer-Team Solomon, Kamil, Desiré, Bernhard und Thomas. Das Service-Team im Animations-Büro: Monika Welker, Heide Friedel und Monika Götz sowie
den Facility-Manager Joachim Schymura. Ein sportlicher Gruß ging an die Schwimmsport-Freunde aus St. Magdalena, an die Strand-Kameradschaft aus St.
Josef und die Rettungsstaffel von St. Otto. Auf den Hinweis: „Unsere Außenschwimmanlage lockt heute bei angenehmen Temperaturen zum
erfrischenden Bad. Nutzen Sie diese Abkühlung zwischen den Tänzen“, erhielt die Badeaufsicht nur ein Grinsen. Aber der pflichtbewusste Strandwächter verlas
trotzdem die Baderegeln, „damit ich heute einen ruhigen Abend habe“.
Höhepunkt des Abends war
der Auftritt der „Josef-Girls“ aus Niederndorf, die mit Gesang und witzigen Pointen die Geistlichkeit aufs Korn nahmen. Mit ihren originellen Kostümen und perfekter Choreografie brachten sie
tolle Stimmung in den Saal.
„Die Dachse“ aus Schaittach sorgten mit Spielfreude und Können dafür, dass sich die Tanzwütigen bis weit nach
Mitternacht im Pfarrzentrum St. Otto auf dem Parkett tummelten. Eine Show-Einlage der Band mit Parodien auf Elvis Presley, Louis Amstrong und anderen
Berühmtheiten zeigte das große musikalische Talent der Künstler, nur an der „Maske“ könnte man noch arbeiten..... In den Tanzpausen stärkten sich die
„Strandbesucher“ am kalten Büfett oder kühlten sich an der „Beach-Bar“ ab, die eine große Auswahl an Cocktails bot.
Dr. Ingeborg Neubert
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