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Sachausschuss Eine-Welt

Aus einer Idee entstand 2006 eine Gruppe von Gleichgesinnten – inzwischen haben sich fast 20 Mitglieder zusammengefunden, um das Thema „Eine Welt“ mit Leben zu erfüllen. Warum wir uns engagieren?

Christ sein ist für uns eine Lebenseinstellung, die nicht an der Kirchentür aufhört. Wir fühlen uns mit unseren Brüdern und Schwestern in den anderen Teilen der Welt verbunden. Ihre Arbeit soll einen gerechten und fairen Lohn erhalten, denn auch wir möchten nicht ausgenutzt werden. Aber oft sieht die Wirklichkeit anders aus: Kleinbauern und Kleinproduzenten in Entwicklungsländern müssen ihre Erzeugnisse oft für einen Hungerlohn an weltweit agierende Importeure verkaufen und sind so sozial und medizinisch unterversorgt. Landflucht und grenzenlose Armut an den Rändern der Großstädte sind oft die Folge.

Wir unterstützen den fairen Handel

Wir sind der Ansicht, dass es nicht fair ist, andere Menschen für unseren Wohlstand zu missbrauchen. Deshalb setzen wir uns für den fairen Handel ein, der den Kleinerzeugern einen angemessenen Lohn für ihre harte Arbeit zahlt und den Absatz fördert. Die Produkte sind von hohem Standard und tragen häufig sogar das Gütesiegel „Bio“. In vielen Projekten trägt so die „Hilfe zur Selbsthilfe“ zur Verbesserung von Lebensbedingungen, Bildungs- und Ausbildungsmaßnahmen sowie zur Errichtung von Kranken- und Sozialstationen bei.
Mit dem Kauf der fair gehandelten Produkte können wir alle dazu beitragen, das Gesicht der Welt zu verändern – menschenwürdige Bedingungen für viele zu schaffen. Wir verkaufen die im Verteillager bezogenen Waren fast zum Selbstkostenpreis und übernehmen selbst die Kosten für Einkauf und Transport. Daher fällt nur ein minimaler Überschuss von einigen Cent an.

Der Überschuss unserer Arbeit und Spenden fließen seit Oktober 2006 in die Übernahme von Patenschaften und die Unterstützung sozialer Projekte:

Den Katechistinnen Perlita Millare und Anna Maria Dumalan aus den Philippinen konnten wir zum Beispiel Dank Ihrer Unterstützung helfen. Die Ausbildung wurde über MISSIO vermittelt und kostet je 1.200 Euro.

Einmal im Monat haben wir in St. Otto nach dem jungen Gottesdienst (meist am 3. Sonntag im Monat) einen Verkauf der fair gehandelten Waren. Kommen Sie doch mal vorbei und unterstützen Sie unsere Anliegen durch ihren Einkauf und Ihre Spenden.

Ute Völklein, Birgit Schmidbauer und Bernhard Keller

Übrigens: Neue Mitglieder sind im Sachausschuss stets herzlich willkommen!

Spenden
können Sie bar in die Sammelbüchse am „Fairen-Handel-Stand“ einwerfen oder im Pfarrbüro St. Otto abgeben.

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